Kiwanis-Club Nürnberg-Franken e.V. freut sich über tolle Weihnachtsspende

29.12.2025 - Pressemeldungen

Die Alitus-Gruppe unterstützt die Geheimsache Igel mit 1500 Euro


Symbolische Spendenübergabe der Alitus Gruppe an den Kiwanis Nürnberg

Manche Projekte wirken leise. Und genau deshalb so nachhaltig. Seit über zehn Jahren gehört die „Geheimsache Igel“ fest zum Engagement unseres Kiwanis-Clubs Nürnberg-Franken in der Gewaltprävention an Grundschulen. Viele Kiwanierinnen und Kiwanier kennen das Projekt aus eigener Erfahrung. Sie wissen: Es berührt, es bewegt – und es wirkt. Doch dass die Aufführungen auch künftig stattfinden können, ist keine Selbstverständlichkeit.
Umso größer ist die Freude über eine großzügige Unterstützung, die den Fortbestand im Großraum Nürnberg sichert.
 

Starke Hilfe zur richtigen Zeit
Mit einer Weihnachtsspende an unseren Kiwanis-Club Nürnberg-Franken in Höhe von 1.500 Euro hat die Alitus-Gruppe aus Erlangen ein starkes Zeichen gesetzt. Das Unternehmen verzichtete 2025 bewusst auf Weihnachtsgeschenke für Kundinnen, Kunden und Geschäftspartner – und entschied sich stattdessen für ein Engagement mit gesellschaftlicher Wirkung: die Förderung unseres Projekts „Geheimsache Igel“.
Dank dieser Spende können wir zusätzliche Aufführungen in Grundschulen im Raum Nürnberg, Fürth und Erlangen realisieren. Für viele Kinder bedeutet das: ein Vormittag, der Mut macht, Grenzen erklärt und Selbstvertrauen stärkt.
„Die Unterstützung eines Gewaltpräventionsprojekts für Kinder schützt sie, stärkt ihre Persönlichkeit und wirkt langfristig positiv auf die gesamte Gesellschaft“, betont Manfred Kronas, geschäftsführender Gesellschafter der Alitus-Gruppe. Ein Satz, der auf den Punkt bringt, warum Prävention so entscheidend ist – und warum Engagement hier doppelt zählt.


Ein Projekt mit Kontinuität und Herz
Dass die „Geheimsache Igel“ im Großraum Nürnberg so verlässlich stattfinden kann, ist dem unermüdlichen Einsatz unseres Projektpaten Johannes Heinze zu verdanken. Seit Projektbeginn organisiert und begleitet er die Aufführungen mit großem persönlichen Engagement.
In unseren beiden festen Partnerschulen – der Herschel-Grundschule und der Wiesenschule in Nürnberg – gehören mehrere Aufführungen pro Schuljahr inzwischen fest zum Schulalltag. Darüber hinaus konnten je nach Budget zahlreiche weitere Grundschulen einbezogen werden: darunter die Dr.-Theo-Schöller-Schule, die Reutersbrunnen-Schule, die Astrid- Lindgren-Schule, die Bauernfeind-Schule, die Adalbert-Stifter-Schule, die Knauerschule, die Carl-von-Ossietzky-Schule, die Thusneldaschule und die Theodor-Billroth-Schule.
Allein in den vergangenen Jahren wurden so über 400 Kinder erreicht – mit durchweg positiver Resonanz. Schulen fragen aktiv nach weiteren Terminen, Lehrkräfte berichten von nachhaltigen Effekten im Schulalltag, Eltern von Gesprächen, die sonst nie entstanden wären.
 

Ein Vormittag, der nachwirkt
Wenn die „Geheimsache Igel“ an einer Schule gastiert, verwandelt sich die Turnhalle in eine Bühne. Erwartungsvolle Kinder, gespannte Stille, dann beginnt ein Theaterstück, das gleichermaßen unterhält und sensibilisiert. Humor und Ernst greifen ineinander – und schaffen einen Raum, in dem auch schwierige Themen angesprochen werden können.
Doch der eigentliche Schlüssel liegt in dem, was danach passiert. In der anschließenden Diskussion mit den Schauspielerinnen und Schauspielern werden Fragen gestellt, Ängste ausgesprochen und Vorurteile abgebaut. Die Kinder lernen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu benennen. Sie erfahren, dass sie sich Hilfe holen dürfen – und wo sie diese finden.
An unseren festen Partnerschulen ist das Thema längst fester Bestandteil des Unterrichts. Speziell geschulte Lehrkräfte bereiten die Klassen vor und greifen die Inhalte anschließend bedürfnisorientiert auf. Besonders wirksam ist dabei auch die enge Koordination mit der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS): Mit den engagierten Sozialpädagoginnen und - pädagogen stehen wir in stetigem Austausch und können so eine verlässliche und nachhaltige Begleitung der Kinder sicherstellen. Auf diese Weise wird Gewaltprävention nicht nur vermittelt, sondern langfristig im Schulalltag verankert. Gleichzeitig lernen die Kinder Ansprechpartner von Hilfsorganisationen und Beratungsstellen kennen, die im Ernstfall
unterstützen können.


Nachhaltige Wirkung
Unser Projektpate Johannes Heinze erlebt immer wieder, wie intensiv sich die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Inhalte einlassen – und wie konkret sie das Gelernte umsetzen. Im Zentrum steht dabei ganz praktisch das Thema Grenzen setzen: den eigenen Gefühlen vertrauen, unangenehme Situationen erkennen und vor allem den Mut entwickeln, klar und deutlich „NEIN“ zu sagen.
„Die Rückmeldungen der Lehrkräfte sind beeindruckend“, berichtet Johannes Heinze. „Durch die "Geheimsache Igel” wird auch im regulären Unterricht viel angestoßen. Die Kinder lernen, ihre Grenzen bewusst wahrzunehmen und sie selbstbewusst zu vertreten. Sie trauen sich eher, Stopp zu sagen, wenn etwas nicht in Ordnung ist – und sie respektieren umgekehrt auch die Grenzen anderer. Das Miteinander wird spürbar rücksichtsvoller.“
Es sind genau diese leisen Veränderungen, die langfristig den Unterschied machen. Wer früh lernt, respektvoll miteinander umzugehen, trägt dieses Verständnis weiter – in Schule, Freundeskreis und später in die Gesellschaft.


Gemeinsam weiterwirken
Die großzügige Spende der Alitus-Gruppe ermöglicht es, diese wichtige Arbeit fortzuführen und auszubauen. Sie ist zugleich ein starkes Signal dafür, wie viel erreicht werden kann, wenn Unternehmen und Serviceclubs gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Der Kiwanis-Club Nürnberg-Franken dankt allen Beteiligten herzlich – der Alitus-Gruppe für ihr Vertrauen, den Schulen für ihre Offenheit, den Lehrkräften für ihre engagierte Begleitung und nicht zuletzt den Kindern für ihren Mut, sich auf die „Geheimsache Igel“ einzulassen. Ein
besonderer Dank gilt zudem dem Schauspielensemble „Mutweltentheater“, das mit großem Einfühlungsvermögen und beeindruckender Kontinuität seit vielen Jahren die Aufführungen gestaltet und damit entscheidend zum nachhaltigen Erfolg des Projekts beiträgt.
 

Denn eines ist sicher: Prävention beginnt früh. Und sie wirkt am stärksten, wenn viele sie möglich machen.